Soziale Angst überwinden – Hypnose bei sozialer Phobie Mönchengladbach, Heinsberg, Erkelenz


Wenn soziale Situationen zur Belastung werden

Höhenangst Mönchengladbach Heinsberg Erkelenz
Stefanie Schulte, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnose

Kommen Sie aus Mönchengladbach und haben eine soziale Phobie?

 

Soziale Angst (auch soziale Phobie genannt) ist weit mehr als „nur Schüchternheit“. Betroffene erleben in Alltagssituationen wie Gesprächen, Treffen, Telefonaten oder Präsentationen starke innere Anspannung bis hin zu Panik.

Typisch ist die Angst, negativ bewertet, abgelehnt oder bloßgestellt zu werden. Schon die Vorstellung einer sozialen Situation kann Stress auslösen.

 

Viele Menschen vermeiden deshalb Kontakte, ziehen sich zurück und verlieren zunehmend Lebensqualität.

 

Mein Name ist Stefanie Schulte. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeite seit vielen Jahren mit Lösungsorientierter Hypnose ohne Suggestion, zertifiziert durch das Zentrum für Angewandte Hypnose in Mainz. Meine Qualifikationen: 

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie (staatlich geprüft und zertifiziert)

  • Lösungsorientierte Hypnose

  • Zertifikat "Medizinische und Psychotherapeutische Hypnose und Hypnotherapie" des Zentrums für Angewandte Hypnose in Mainz

  • QHHT Practitioner 

  • Geprüfte Psychologische Beraterin (VFP)
Soziale Angst Mönchengladbach Heinsberg Erkelenz

Typische Symptome sozialer Angst

Soziale Angst zeigt sich sowohl körperlich als auch emotional:

  • Herzrasen, Zittern, Schwitzen
  • Erröten oder „Blackout“-Gefühl
  • Übelkeit, Engegefühl im Brustkorb
  • Gedankenkreisen („Was denken die anderen?“)
  • starke Selbstbeobachtung
  • Vermeidungsverhalten (z. B. keine Gruppen, keine Vorträge)

Langfristig kann dies zu Isolation, Erschöpfung oder depressiven Verstimmungen führen.

 

 

Ursachen sozialer Angst – warum sie entsteht

Soziale Angst entsteht selten „einfach so“. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen:

1. Frühe Erfahrungen

Häufig spielen Kindheit und Jugend eine zentrale Rolle:

  • Kritik oder Abwertung durch Bezugspersonen
  • Mobbing oder Bloßstellung
  • emotionale Unsicherheit im sozialen Umfeld

2. Gelerntes Selbstbild

Viele Betroffene entwickeln unbewusste Glaubenssätze wie:

  • „Ich bin nicht gut genug“
  • „Ich darf keine Fehler machen“
  • „Andere bewerten mich negativ“

3. Schutzmechanismus des Gehirns

Das Nervensystem lernt: Soziale Situation = Gefahr.
Der Körper reagiert dann automatisch mit Stress, auch wenn objektiv keine Gefahr besteht.

 

Die Folge ist ein stabilisiertes Angst-Muster, das sich selbst verstärkt.

 

 

Hilfreiche Gedanken bei sozialer Phobie

1. Angst vor negativer Bewertung relativieren

Vorher:

  • „Alle finden mich komisch / peinlich.“

Neuer Gedanke:

  • „Ich kann nicht wissen, was andere denken.“
  • „Die meisten sind mit sich selbst beschäftigt.“

2. Perfektionsanspruch abbauen

Vorher:

  • „Ich darf nichts Falsches sagen.“

Neuer Gedanke:

  • „Niemand spricht perfekt – kleine Fehler sind normal.“
  • „Gespräche müssen nicht perfekt laufen, um okay zu sein.“

3. Katastrophisieren stoppen

Vorher:

  • „Wenn ich mich verspreche, wird es total peinlich und alle merken es.“

Neuer Gedanke:

  • „Die meisten nehmen das kaum wahr oder vergessen es schnell.“
  • „Selbst wenn es auffällt, ist es kein großes Problem.“

4. Körperreaktionen neu bewerten

Vorher:

  • „Man sieht, dass ich nervös bin (z. B. zittern, rot werden).“

Neuer Gedanke:

  • „Andere bemerken das oft viel weniger als ich denke.“
  • „Und selbst wenn: Nervosität ist menschlich.“

5. Gedanken ≠ Fakten

Vorher:

  • „Ich wirke unsicher, also denken alle schlecht über mich.“

Neuer Gedanke:

  • „Das ist meine Interpretation, kein Beweis.“
  • „Es gibt viele mögliche Erklärungen.“

6. Selbstfokus reduzieren

Vorher:

  • „Ich muss ständig kontrollieren, wie ich wirke.“

Neuer Gedanke:

  • „Ich kann meine Aufmerksamkeit nach außen richten (Gespräch, Umgebung).“
  • „Weniger Selbstbeobachtung = weniger Angst“

7. Umgang statt Vermeidung

Vorher:

  • „Ich sollte solche Situationen vermeiden.“

Neuer Gedanke:

  • „Ich kann üben, solche Situationen auszuhalten.“
  • „Mit der Zeit wird es leichter.“

Wie man das praktisch nutzt

Beispiel: Du sprichst mit jemandem

  1. Gedanke bemerken: „Ich wirke bestimmt komisch.“
  2. Hinterfragen: „Habe ich Beweise dafür?“
  3. Neuen Gedanken einsetzen: „Ich weiß es nicht – wahrscheinlich ist es weniger schlimm.“
  4. Dranbleiben statt flüchten → Erfahrung machen, dass nichts Dramatisches passiert

Wichtiger Punkt

 

Bei sozialer Angst ist das Gefühl von „alle schauen auf mich“ oft sehr stark.
👉 Der zentrale Lernschritt ist: „Ich überschätze, wie sehr andere mich bewerten.“

 

 

Hypnose bei sozialer Angst – ein ursachenorientierter Ansatz

In meiner Arbeit mit Hypnose steht nicht das reine „Wegmachen von Symptomen“ im Vordergrund, sondern das Verstehen und Lösen der inneren Ursachen.

 

Ich arbeite mit der Autosystemhypnose nach Götz Renartz – einem selbstorganisatorischen Ansatz der Hypnotherapie.

 

 

Was ist Autosystemhypnose?

Die Autosystemhypnose ist eine moderne, ursachenorientierte Form der Hypnose. Sie basiert auf der Idee, dass das Unbewusste bereits alle Informationen über die Entstehung und Lösung eines Problems enthält.

Statt Suggestionen von außen zu geben, wird das innere System des Menschen aktiviert:

  • Das Unbewusste zeigt die Ursache der sozialen Angst
  • innere Konflikte werden sichtbar
  • emotionale Verknüpfungen können sich lösen
  • neue innere Ordnungen entstehen selbstorganisiert 

Der Therapeut begleitet diesen Prozess, ohne Inhalte vorzugeben. 

Hypnose ohne Suggestion – sondern mit innerer Ursachenarbeit

Im Gegensatz zu klassischer Hypnosearbeit steht hier nicht das "Einpflanzen" von neuen Gedanken im Vordergrund.

Stattdessen geht es um:

  • das Auffinden der emotionalen Ursprungssituationen
  • das Verstehen innerer Schutzmechanismen
  • das Lösen unbewusster Konflikte
  • die Aktivierung natürlicher Selbstregulation 

Der Veränderungsprozess entsteht dadurch von innen heraus – nachhaltig und individuell.

 

 

Wie Hypnose bei sozialer Angst helfen kann

Durch die ursachenorientierte Arbeit können sich typische Veränderungen zeigen:

  • mehr innere Ruhe in sozialen Situationen
  • weniger Bewertungsangst
  • stabileres Selbstwertgefühl
  • mehr natürliche Spontanität
  • weniger Vermeidung im Alltag

Viele Klienten berichten, dass sich soziale Situationen „leichter“ und natürlicher anfühlen.

 

 

Für wen eignet sich diese Methode?

Die Autosystemhypnose eignet sich besonders bei: 

  • sozialer Angst / sozialer Phobie
  • starker Schüchternheit mit Leidensdruck
  • Redeangst oder Präsentationsangst
  • Selbstwertproblemen im sozialen Kontext
  • innerer Anspannung im Kontakt mit anderen

 

Ihr nächster Schritt

Soziale Angst ist ein erlerntes inneres Muster, das veränderbar ist.

 

Wenn Sie den Ursachen Ihrer sozialen Angst auf den Grund gehen möchten, kann eine hypnotherapeutische Begleitung ein wirksamer Weg sein, um wieder mehr Freiheit im sozialen Leben zu gewinnen.

 

 

Wichtig zu Hypnose bei Phobie, Ängsten, Zwängen - Ursachenforschung eines Problems

Bitte beachten:

Dies ist keine „1 Termin – Problem weg“-Hypnose. Es ist ein Prozess.

 

Manche Themen verändern sich bereits in einer Sitzung, häufig sind jedoch 2–6 Sitzungen sinnvoll, besonders bei langjährigen Problemen.

 

Bitte buchen Sie nur, wenn Sie bereit sind, sich auf einen Prozess einzulassen und nicht erwarten, dass ein jahrelanges Thema in einer einzigen Sitzung vollständig verschwindet. 

Flugangst Beratung Hypnose NRW
Stefanie Schulte, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnose

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